Schwer erkämpfter Heimsieg für die Herren

Schwer erkämpfter Heimsieg für die Herren

Mit 34:29 behielten sie gegen den TSV Gilching die Oberhand, während die Damen ihre letzte Heimpartie mit 14:21 verloren.

Mit 34:29 (12:14) schlugen die Herren der Handballer der SG Kaufbeuren/Neugablonz die Gäste vom TSV Gilching. Die Damen unterlagen in ihrem letzten Heimspiel Gilching mit 14:21 (7:10).

Es war wahrlich kein Handballleckerbissen, den die Zuschauer am Samstag in der Neugablonzer Dreifachhalle vorgesetzt bekamen. Vor allem in der ersten Halbzeit war es eine schwache Vorstellung von beiden Seiten. In der zweiten Hälfte besannen sich die Mannen um Kapitän Julian Haggenmüller aber dann wieder auf ihre Tugenden und Stärken. So konnten sie ein schon verloren geglaubtes Spiel umdrehen.

Dabei ging es gut los für die SG. Über ein 2:0 (3. Minute) führten sie nach 4 Spielminuten mit 3:1. Doch die Gäste schafften schnell den Ausgleich zum 3:3 (6.). Man merkte ihnen an, dass sie ihre letzte Chance auf den Relegationsplatz unbedingt nutzen wollten. Die Gastgeber konnten in der Folgezeit zwar immer wieder in Führung gehen, doch die Münchner Vorstädter erzielten meistens postwenden den Ausgleich. Auch bekamen beide Keeper in der Anfangsphase der Partie wenig zu fassen. Folgerichtig wechselte der Gästetrainer seinen Torhüter, während bei der SG weiterhin Jonas Klöck im Kasten blieb. Dieser rechtfertigte auch das in ihm gesetzte Vertrauen. In der Folgezeit konnte er des Öfteren eine Führung des TSV verhindern. Das Spiel nahm jetzt eine Wende. Nach der letzten 2-Tore-Führung (10:8; 17.) war es bei den Kaufbeurern wie abgeschnitten. Nichts lief mehr zusammen. Zwar war die Abwehr noch einigermaßen stabil, aber alles andere war quasi wie weggeblasen. Kein Kampf, wenig Einsatz und unnötige Ballverluste und vergebene Torchancen prägten dann das Spiel der SG. Auch machte sich der Torwartwechsel beim Gegner positiv bemerkbar. Aus einem 8:10 aus ihrer Sicht machte der TSV Gilching bis zum Pausenpfiff eine 14:12 Führung.

Auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte den Gästen. Sie lagen permanent mit zwei oder sogar drei Toren in Führung. Einzig der Kaufbeurer Keeper verhinderte einen größeren Rückstand. Beim 16:19 (37.) schien die Partie bereits entschieden. Doch plötzlich entdeckte die Mannschaft von Trainer Dariusz Chryplewicz ihre alten Tugenden wieder. Mit drei Toren in Folge egalisierten sie den Vorsprung und schafften nach 40 gespielten Minuten den 19:19 Ausgleich. Aber die Gäste legten immer wieder vor und die SG musste nachlegen. In der 45. Minute dann das letzte Unentschieden der Partie (23:23). Die Kaufbeurer, jetzt auch endlich unterstützt vom Publikum, gaben die Führung nicht mehr aus der Hand. Zwar waren es immer nur maximal zwei Treffer, doch das reichte. Erst in der Schlussphase wurde es dann deutlicher. Über ein 28:27 konnten sie auf 31:27 erhöhen (56.). Damit war die Partie endgültig entschieden und am Ende stand ein 34:29 auf der Anzeigetafel. Der TSV Gilching machte es den Hausherren sehr schwer und war auch der erwartet unangenehme Gegner. Mit Toni Skember (11 Tore) und Vladimir Dimic (9) hatten sie zwei Akteure in ihren Reihen, die nur sehr schwer in den Griff zu bekommen sind.

Auf Kaufbeurer Seite waren Niklas Klöck (14) und Christoph Dreher (7) die erfolgreichsten Torschützen.

Die Wertachstädter haben am Samstag bewiesen, dass sie ein schon verloren geglaubtes Spiel umbiegen können. Es war zwar kein technisches Highlight, aber - vor allem in der zweiten Hälfte - war es sehr intensiv, spannend und kämpferisch überzeugend.

Kommenden Samstag sind die Kaufbeurer bei der SG Kempten/Kottern zu Gast. Spielerisch müssen sie sich allerdings steigern, wenn sie die Illerstädter in der Tabelle noch überholen wollen.

Die SG spielte mit: Klöck J., Aponyi (beide Tor); Amberger, Hohenreiter, Birgés 1, Heil, Haggenmüller R., Klöck N. 14, Haggenmüller J. 2, Dreher 7, Spitschan 1, Ahic 4, Konstatin 2, Huber 3.

Ebenfalls am Samstag empfingen die Damen auch den TSV Gilching. Nach einer nervösen Anfangsphase erwischten die Gäste den besseren Start und konnten mit 2:0 in Führung gehen. Die ersten Minuten waren auf beiden Seiten sehr zäh, erst nach und nach fanden die Teams ins Spiel. Die Gilchingerinnen gingen in dieser Phase oft den entscheidenden Schritt mehr und konnten sich so auf sechs Tore absetzen. Insgesamt war die Partie sehr von den Paraden der Torhüter geprägt.  Eine taktische Umstellung auf Seiten der SG zeigte kurz vor der Halbzeit Wirkung und mit einem 3:0 Lauf konnten die Hausherrinnen zum 7:10 Halbzeitstand verkürzen.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten zeigte sich leider ein ähnliches Bild. Die Wertachstädterinnen konnten den Anschlusstreffer nicht erzielen und so die junge Mannschaft der Gäste unter Druck zu setzen. Ganz im Gegenteil. Der TSV konnte sich wieder deutlich absetzen. Dennoch versuchten die SG´lerinnen alles um den Abstand wieder zu verkürzen. Nach einer kämpferisch guten Leistung musste man sich aber erneut geschlagen geben. Mit einem 14:21 verabschiedeten sich die Damen somit von heimischem Publikum und wohl auch von der letzten Chance zumindest einen Punkt in der BOL zu ergattern. Erfreulich ist zu sehen, dass die jungen Spielerinnen sich immer besser ins Spiel einfinden und sich mit jeder Begegnung mehr zutrauen.

Nächste Woche geht es zum letzten Spiel der Saison zum Tabellenzweiten nach Waltenhofen.

 

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